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Circulaire ministérielle relative à la campagne pour la sécurité routière : « Conduite sous influence de l'alcool - BOB ». - Traduction allemande | Ministeriële omzendbrief houdende de campagne voor verkeersveiligheid : « Rijden onder invloed van alcohol - BOB ». - Duitse vertaling |
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SERVICE PUBLIC FEDERAL INTERIEUR | FEDERALE OVERHEIDSDIENST BINNENLANDSE ZAKEN |
22 NOVEMBRE 2010. - Circulaire ministérielle relative à la campagne | 22 NOVEMBER 2010. - Ministeriële omzendbrief houdende de campagne voor |
pour la sécurité routière : « Conduite sous influence de l'alcool - | verkeersveiligheid : « Rijden onder invloed van alcohol - BOB ». - |
BOB ». - Traduction allemande | Duitse vertaling |
Le texte qui suit constitue la traduction en langue allemande de la | De hierna volgende tekst is de Duitse vertaling van de omzendbrief van |
circulaire du Ministre de l'Intérieur, du Ministre de la Justice et du | de Minister van Binnenlandse Zaken, de Minister van Justitie en de |
Secrétaire d'Etat à la Mobilité du 22 novembre 2010 relative à la | Staatssecretaris voor Mobiliteit van 22 november 2010 houdende de |
campagne pour la sécurité routière : « Conduite sous influence de | campagne voor verkeersveiligheid : « Rijden onder invloed van alcohol |
l'alcool - BOB » (Moniteur belge du 26 novembre 2010). | - BOB » (Belgisch Staatsblad van 26 november 2010). |
Cette traduction a été établie par le Service central de traduction | Deze vertaling is opgemaakt door de Centrale Dienst voor Duitse |
allemande à Malmedy. | vertaling in Malmedy. |
FÖDERALER ÖFFENTLICHER DIENST INNERES | FÖDERALER ÖFFENTLICHER DIENST INNERES |
22. NOVEMBER 2010 - Ministerielles Rundschreiben über die Kampagne für | 22. NOVEMBER 2010 - Ministerielles Rundschreiben über die Kampagne für |
Verkehrssicherheit "Alkohol am Steuer - BOB" | Verkehrssicherheit "Alkohol am Steuer - BOB" |
Trotz der vielen Anstrengungen und eines stets wachsenden Bewusstseins | Trotz der vielen Anstrengungen und eines stets wachsenden Bewusstseins |
der Fahrer wird festgestellt, dass Alkohol am Steuer eine der | der Fahrer wird festgestellt, dass Alkohol am Steuer eine der |
Hauptursachen von Verkehrsunfällen bleibt und dass vor allem nachts | Hauptursachen von Verkehrsunfällen bleibt und dass vor allem nachts |
zahlreiche Fahrer sich unter Alkoholeinfluss hinter das Steuer setzen. | zahlreiche Fahrer sich unter Alkoholeinfluss hinter das Steuer setzen. |
Zu Recht hat die Versammlung aller Hauptakteure der Verkehrssicherheit | Zu Recht hat die Versammlung aller Hauptakteure der Verkehrssicherheit |
darauf hingewiesen, dass zusätzliche Anstrengungen auf Ebene der | darauf hingewiesen, dass zusätzliche Anstrengungen auf Ebene der |
Sensibilisierung und der Anwendung der Vorschriften in Sachen | Sensibilisierung und der Anwendung der Vorschriften in Sachen |
Verkehrssicherheit erforderlich sind, um den Trend umzukehren. | Verkehrssicherheit erforderlich sind, um den Trend umzukehren. |
1. Zielsetzung | 1. Zielsetzung |
Während der anstehenden Jahresendkampagne, die vom Freitag, dem 26. | Während der anstehenden Jahresendkampagne, die vom Freitag, dem 26. |
November 2010 (22.00 Uhr) bis zum Montag, dem 10. Januar 2011 (06.00 | November 2010 (22.00 Uhr) bis zum Montag, dem 10. Januar 2011 (06.00 |
Uhr) läuft, werden die Kontrollen in Bezug auf den Alkoholkonsum in | Uhr) läuft, werden die Kontrollen in Bezug auf den Alkoholkonsum in |
Situationen, in denen Bürger sich hinter das Lenkrad setzen, verstärkt | Situationen, in denen Bürger sich hinter das Lenkrad setzen, verstärkt |
und immer Gegenstand einer prioritären Verfolgung durch die | und immer Gegenstand einer prioritären Verfolgung durch die |
Gerichtsbehörden sein. | Gerichtsbehörden sein. |
Aus den Zahlen des FÖD Justiz geht hervor, dass 97% der an die | Aus den Zahlen des FÖD Justiz geht hervor, dass 97% der an die |
Staatsanwaltschaft weitergeleiteten Feststellungen in Bezug auf | Staatsanwaltschaft weitergeleiteten Feststellungen in Bezug auf |
Alkohol am Steuer weiter verfolgt werden. Etwa einer von fünf | Alkohol am Steuer weiter verfolgt werden. Etwa einer von fünf |
Übertretern bezahlt einen Vergleich. In 75% der Fälle musste sich vor | Übertretern bezahlt einen Vergleich. In 75% der Fälle musste sich vor |
Gericht verantwortet werden oder gab es eine weitere Behandlung. | Gericht verantwortet werden oder gab es eine weitere Behandlung. |
Lediglich für 1,6% der Akten ist das Verfahren eingestellt worden. | Lediglich für 1,6% der Akten ist das Verfahren eingestellt worden. |
Die Kontrollen erfolgen parallel zu einer Kampagne des Belgischen | Die Kontrollen erfolgen parallel zu einer Kampagne des Belgischen |
Instituts für Verkehrssicherheit (BIVS) unter dem Motto "I BOB you!". | Instituts für Verkehrssicherheit (BIVS) unter dem Motto "I BOB you!". |
Ziel ist es, wie im vergangenen Jahr mindestens 180.000 Atemtests zu | Ziel ist es, wie im vergangenen Jahr mindestens 180.000 Atemtests zu |
erreichen und den qualitativen Ansatz dieser Kontrollen zu verbessern. | erreichen und den qualitativen Ansatz dieser Kontrollen zu verbessern. |
2. Richtlinien | 2. Richtlinien |
2.1 Insbesondere für diese Kontrollen müssen sowohl die Richtlinien | 2.1 Insbesondere für diese Kontrollen müssen sowohl die Richtlinien |
des gemeinsamen Rundschreibens COL 8/2006 (überarbeitet am 29/09/2010) | des gemeinsamen Rundschreibens COL 8/2006 (überarbeitet am 29/09/2010) |
des Ministers der Justiz und des Kollegiums der Generalprokuratoren | des Ministers der Justiz und des Kollegiums der Generalprokuratoren |
über eine einheitliche Feststellungs-, Ermittlungs- und | über eine einheitliche Feststellungs-, Ermittlungs- und |
Verfolgungspolitik in Bezug auf das Fahren unter Alkoholeinfluss, | Verfolgungspolitik in Bezug auf das Fahren unter Alkoholeinfluss, |
Fahren im Zustand der Trunkenheit oder in einem ähnlichen Zustand | Fahren im Zustand der Trunkenheit oder in einem ähnlichen Zustand |
insbesondere durch den Konsum von Drogen oder Medikamenten sowie bei | insbesondere durch den Konsum von Drogen oder Medikamenten sowie bei |
Vorhandensein anderer Stoffe im Organismus als Alkohol, die die | Vorhandensein anderer Stoffe im Organismus als Alkohol, die die |
Fahrtüchtigkeit beeinflussen - Fahren unter Einfluss von | Fahrtüchtigkeit beeinflussen - Fahren unter Einfluss von |
Alkohol-Drogen, als auch die Richtlinien des gemeinsamen | Alkohol-Drogen, als auch die Richtlinien des gemeinsamen |
Rundschreibens COL 9/2006 (überarbeitet am 29/09/2010) des Ministers | Rundschreibens COL 9/2006 (überarbeitet am 29/09/2010) des Ministers |
der Justiz und des Kollegiums der Generalprokuratoren über eine | der Justiz und des Kollegiums der Generalprokuratoren über eine |
einheitliche Kriminalpolitik in Bezug auf den sofortigen | einheitliche Kriminalpolitik in Bezug auf den sofortigen |
Führerscheinentzug eingehalten werden. | Führerscheinentzug eingehalten werden. |
2.2 Diese Kontrollen müssen: | 2.2 Diese Kontrollen müssen: |
- vorab zwischen den Staatsanwaltschaften und den Polizeidiensten | - vorab zwischen den Staatsanwaltschaften und den Polizeidiensten |
abgesprochen sein, | abgesprochen sein, |
- an geeigneten Orten und zu geeigneten Zeitpunkten stattfinden, | - an geeigneten Orten und zu geeigneten Zeitpunkten stattfinden, |
sodass sie sowohl für die Öffentlichkeit als auch für die Übertreter | sodass sie sowohl für die Öffentlichkeit als auch für die Übertreter |
glaubwürdig sind, | glaubwürdig sind, |
- auch auf das Fahren unter dem Einfluss anderer Stoffe als Alkohol, | - auch auf das Fahren unter dem Einfluss anderer Stoffe als Alkohol, |
die die Fahrtüchtigkeit beeinflussen (Drogen), ausgerichtet sein, | die die Fahrtüchtigkeit beeinflussen (Drogen), ausgerichtet sein, |
- auch am frühen Abend organisiert werden, um die Sichtbarkeit zu | - auch am frühen Abend organisiert werden, um die Sichtbarkeit zu |
erhöhen und den Abschreckungseffekt der Kontrollen zu fördern, | erhöhen und den Abschreckungseffekt der Kontrollen zu fördern, |
- auch auf nichtselektive Weise durchgeführt werden (jede angehaltene | - auch auf nichtselektive Weise durchgeführt werden (jede angehaltene |
Person wird einem Atemtest unterzogen), wodurch ebenfalls der | Person wird einem Atemtest unterzogen), wodurch ebenfalls der |
Vorbeugungseffekt verstärkt wird. Falls die Vermutung von Drogenkonsum | Vorbeugungseffekt verstärkt wird. Falls die Vermutung von Drogenkonsum |
vorliegt, muss zur Ausführung der Checkliste übergegangen werden, | vorliegt, muss zur Ausführung der Checkliste übergegangen werden, |
- im Rahmen des Möglichen beinhalten, dass die Verwaltungsarbeit vor | - im Rahmen des Möglichen beinhalten, dass die Verwaltungsarbeit vor |
Ort erledigt werden kann, | Ort erledigt werden kann, |
- im Allgemeinen vorab in den Medien angekündigt werden und danach | - im Allgemeinen vorab in den Medien angekündigt werden und danach |
müssen die Ergebnisse der Kontrollen mitgeteilt werden. | müssen die Ergebnisse der Kontrollen mitgeteilt werden. |
3. Kommunikation | 3. Kommunikation |
In diesem Jahr geht das BIVS im BOB-Konzept noch einen Schritt weiter. | In diesem Jahr geht das BIVS im BOB-Konzept noch einen Schritt weiter. |
Während in den vergangenen Jahren die Belohnung des nicht trinkenden | Während in den vergangenen Jahren die Belohnung des nicht trinkenden |
Fahrers im Mittelpunkt gestanden hat, wird in der diesjährigen | Fahrers im Mittelpunkt gestanden hat, wird in der diesjährigen |
Kampagne aus BOB ein Verb: "I BOB YOU". Damit kommt zum Ausdruck, wie | Kampagne aus BOB ein Verb: "I BOB YOU". Damit kommt zum Ausdruck, wie |
sehr BOB seine Freunde mag und ihm daran liegt, sie sicher nach Hause | sehr BOB seine Freunde mag und ihm daran liegt, sie sicher nach Hause |
zu bringen. Schwerpunkte der Kampagne sind insbesondere Jugendliche, | zu bringen. Schwerpunkte der Kampagne sind insbesondere Jugendliche, |
die ausgehen, Personen, die mit Freunden oder als Paar von einer | die ausgehen, Personen, die mit Freunden oder als Paar von einer |
Familienfeier oder nach einem Restaurantbesuch heimkehren, sowie | Familienfeier oder nach einem Restaurantbesuch heimkehren, sowie |
Betriebsfeste. | Betriebsfeste. |
Woraus besteht die Kampagne? Da wären zunächst die Plakate entlang der | Woraus besteht die Kampagne? Da wären zunächst die Plakate entlang der |
Autobahnen und in Horeca-Betrieben sowie humoristische Radiospots, die | Autobahnen und in Horeca-Betrieben sowie humoristische Radiospots, die |
junge Leute ansprechen. Dann werden BOB-Teams an Ausgehorten der | junge Leute ansprechen. Dann werden BOB-Teams an Ausgehorten der |
Jugendlichen spielerische Aktionen zu Ehren der BOB organisieren. Auf | Jugendlichen spielerische Aktionen zu Ehren der BOB organisieren. Auf |
Weihnachtsmärkten und bei anderen Veranstaltungen am Jahresende werden | Weihnachtsmärkten und bei anderen Veranstaltungen am Jahresende werden |
Freiwillige des BIVS präsent sein. Zugleich wird über die völlig neu | Freiwillige des BIVS präsent sein. Zugleich wird über die völlig neu |
gestaltete Website BOB.be ein Wettbewerb organisiert werden. Ausserdem | gestaltete Website BOB.be ein Wettbewerb organisiert werden. Ausserdem |
erhält BOB zu seinem 15. Geburtstag eine Facebook-Seite. Das BIVS wird | erhält BOB zu seinem 15. Geburtstag eine Facebook-Seite. Das BIVS wird |
zudem Betrieben vorschlagen, für ihre Neujahrsempfänge ein "BOB-Set" | zudem Betrieben vorschlagen, für ihre Neujahrsempfänge ein "BOB-Set" |
zu kaufen. | zu kaufen. |
Die Schlüsselanhänger der Kampagne haben aufgrund des neuen Konzepts | Die Schlüsselanhänger der Kampagne haben aufgrund des neuen Konzepts |
einen neuen Look erhalten. Das BIVS wird sie der Polizei kostenlos zur | einen neuen Look erhalten. Das BIVS wird sie der Polizei kostenlos zur |
Verfügung stellen - entsprechend dem erklärten Ziel, 180.000 | Verfügung stellen - entsprechend dem erklärten Ziel, 180.000 |
Alkoholkontrollen durchzuführen. Auf Ersuchen der Vertreter der | Alkoholkontrollen durchzuführen. Auf Ersuchen der Vertreter der |
lokalen und föderalen Polizei wird das BIVS bei der Verteilung der | lokalen und föderalen Polizei wird das BIVS bei der Verteilung der |
Schlüsselanhänger die Mindestnorm des Referenzrahmens berücksichtigen, | Schlüsselanhänger die Mindestnorm des Referenzrahmens berücksichtigen, |
der definiert worden ist, um bis auf die lokale Ebene die Ziele der | der definiert worden ist, um bis auf die lokale Ebene die Ziele der |
Kontrollen in Bezug auf Alkohol am Steuer zu bestimmen. | Kontrollen in Bezug auf Alkohol am Steuer zu bestimmen. |
4. Bewertung | 4. Bewertung |
Damit die Kampagne sorgfältig bewertet und im weiteren Verlauf die | Damit die Kampagne sorgfältig bewertet und im weiteren Verlauf die |
Öffentlichkeit optimal sensibilisiert und dadurch ein abschreckender | Öffentlichkeit optimal sensibilisiert und dadurch ein abschreckender |
Effekt erzielt werden kann, ist es wichtig, die Ergebnisse der | Effekt erzielt werden kann, ist es wichtig, die Ergebnisse der |
Kontrollen so effizient wie möglich zusammenzutragen. | Kontrollen so effizient wie möglich zusammenzutragen. |
Die Bewertung der Kampagne erfolgt in zwei Phasen: zuerst eine | Die Bewertung der Kampagne erfolgt in zwei Phasen: zuerst eine |
Bewertung des ersten Zeitraums der Kampagne, das heisst vom 26. | Bewertung des ersten Zeitraums der Kampagne, das heisst vom 26. |
November 2010, 22.00 Uhr, bis zum 27. Dezember 2010, 06.00 Uhr, und | November 2010, 22.00 Uhr, bis zum 27. Dezember 2010, 06.00 Uhr, und |
später eine Bewertung der gesamten Kampagne. | später eine Bewertung der gesamten Kampagne. |
Auf lokaler und föderaler Ebene werden die Daten werktags nach dem Tag | Auf lokaler und föderaler Ebene werden die Daten werktags nach dem Tag |
der Kontrolle vom Verantwortlichen der Zone beziehungsweise des | der Kontrolle vom Verantwortlichen der Zone beziehungsweise des |
Verkehrspostens gesammelt, der dabei auf die entsprechende | Verkehrspostens gesammelt, der dabei auf die entsprechende |
EDV-Anwendung zurückgreift. | EDV-Anwendung zurückgreift. |
Es werden zwei Pressemitteilungen verbreitet: eine erste am | Es werden zwei Pressemitteilungen verbreitet: eine erste am |
Donnerstag, dem 30. Dezember 2010 und eine zweite für die gesamte | Donnerstag, dem 30. Dezember 2010 und eine zweite für die gesamte |
Kampagne am Freitag, dem 14. Januar 2011. | Kampagne am Freitag, dem 14. Januar 2011. |
Brüssel, den 22. November 2010 | Brüssel, den 22. November 2010 |
Die Ministerin des Innern | Die Ministerin des Innern |
Frau A. TURTELBOOM | Frau A. TURTELBOOM |
Der Minister der Justiz | Der Minister der Justiz |
S. DE CLERCK | S. DE CLERCK |
Der Staatssekretär für Mobilität | Der Staatssekretär für Mobilität |
E. SCHOUPPE | E. SCHOUPPE |
Anlage 1 zum Ministeriellen Rundschreiben vom 22. November 2010 über | Anlage 1 zum Ministeriellen Rundschreiben vom 22. November 2010 über |
die Kampagne für Verkehrssicherheit "Alkohol am Steuer - BOB" | die Kampagne für Verkehrssicherheit "Alkohol am Steuer - BOB" |
Ergebnisse der Verhaltensmessung in Bezug auf Alkohol am Steuer, 2009, | Ergebnisse der Verhaltensmessung in Bezug auf Alkohol am Steuer, 2009, |
BIVS, F. Riguelle | BIVS, F. Riguelle |
Alkohol am Steuer ist eine wichtige Ursache der Unsicherheit im | Alkohol am Steuer ist eine wichtige Ursache der Unsicherheit im |
Strassenverkehr. Alkohol beeinträchtigt nämlich die Fahrtüchtigkeit | Strassenverkehr. Alkohol beeinträchtigt nämlich die Fahrtüchtigkeit |
bereits bei relativ geringen Mengen. Das Unfallrisiko steigt | bereits bei relativ geringen Mengen. Das Unfallrisiko steigt |
exponentiell mit dem Anstieg der konsumierten Menge. | exponentiell mit dem Anstieg der konsumierten Menge. |
Die alle zwei Jahre vom BIVS auf nationaler Ebene durchgeführte | Die alle zwei Jahre vom BIVS auf nationaler Ebene durchgeführte |
Verhaltensmessung ist entwickelt worden, damit das Verhalten der | Verhaltensmessung ist entwickelt worden, damit das Verhalten der |
Verkehrsteilnehmer in Sachen Alkohol am Steuer genauer verfolgt werden | Verkehrsteilnehmer in Sachen Alkohol am Steuer genauer verfolgt werden |
kann. | kann. |
Aus den Ergebnissen geht hervor, dass Alkohol am Steuer vor allem | Aus den Ergebnissen geht hervor, dass Alkohol am Steuer vor allem |
nachts ein Problem ist. Alkohol am Steuer kommt häufiger nachts als | nachts ein Problem ist. Alkohol am Steuer kommt häufiger nachts als |
tagsüber vor, und zwar sowohl am Wochenende als auch während der | tagsüber vor, und zwar sowohl am Wochenende als auch während der |
Woche. Die Nächte am Wochenende erweisen sich als die gefährlichsten | Woche. Die Nächte am Wochenende erweisen sich als die gefährlichsten |
Zeiträume mit fast 13% positiv getesteten Verkehrsteilnehmern. Doch | Zeiträume mit fast 13% positiv getesteten Verkehrsteilnehmern. Doch |
auch während der Woche war die Entwicklung der Lage mit 6,7% | auch während der Woche war die Entwicklung der Lage mit 6,7% |
Übertretern im Jahr 2009 beunruhigend. | Übertretern im Jahr 2009 beunruhigend. |
Wichtige Ergebnisse gab es nicht nur hinsichtlich des Zeitpunkts, | Wichtige Ergebnisse gab es nicht nur hinsichtlich des Zeitpunkts, |
sondern auch in Bezug auf die Altersgruppen. Der Anteil der Fahrer | sondern auch in Bezug auf die Altersgruppen. Der Anteil der Fahrer |
unter Alkoholeinfluss ist bei den 40- bis 54-Jährigen am höchsten | unter Alkoholeinfluss ist bei den 40- bis 54-Jährigen am höchsten |
(3,3% über die ganze Woche). Bei einer Mehrheit der positiv getesteten | (3,3% über die ganze Woche). Bei einer Mehrheit der positiv getesteten |
Autofahrer, die älter als 40 Jahre sind, lag die Alkoholkonzentration | Autofahrer, die älter als 40 Jahre sind, lag die Alkoholkonzentration |
in der Alveolarluft über 0,35 mg/l. Dagegen haben die jüngeren positiv | in der Alveolarluft über 0,35 mg/l. Dagegen haben die jüngeren positiv |
getesteten Fahrer meist eine Alkoholkonzentration zwischen 0,22 und | getesteten Fahrer meist eine Alkoholkonzentration zwischen 0,22 und |
0,35 mg/l aufgewiesen. Die nationale Verhaltensmessung in Bezug auf | 0,35 mg/l aufgewiesen. Die nationale Verhaltensmessung in Bezug auf |
Alkohol am Steuer erlaubt keine unmittelbaren Schlüsse hinsichtlich | Alkohol am Steuer erlaubt keine unmittelbaren Schlüsse hinsichtlich |
des Unfallrisikos bei Alkohol am Steuer. Dieses Unfallrisiko ist bei | des Unfallrisikos bei Alkohol am Steuer. Dieses Unfallrisiko ist bei |
jungen Fahrern höher als bei älteren Fahrern, trotz der Tatsache, dass | jungen Fahrern höher als bei älteren Fahrern, trotz der Tatsache, dass |
Erstere weniger oft unter Alkoholeinfluss fahren als Letztere. | Erstere weniger oft unter Alkoholeinfluss fahren als Letztere. |
Der Anteil positiv getesteter Fahrer variiert ebenfalls mit dem Ort, | Der Anteil positiv getesteter Fahrer variiert ebenfalls mit dem Ort, |
von dem sie herkommen. Fahrer sind am meisten dazu geneigt, sich bei | von dem sie herkommen. Fahrer sind am meisten dazu geneigt, sich bei |
Alkoholkonsum hinter das Steuer zu setzen, nachdem sie einen | Alkoholkonsum hinter das Steuer zu setzen, nachdem sie einen |
Gaststättenbetrieb oder eine Feier besucht haben. Dies ist auch der | Gaststättenbetrieb oder eine Feier besucht haben. Dies ist auch der |
Fall nach einem Besuch bei der Familie oder bei Freunden oder nach dem | Fall nach einem Besuch bei der Familie oder bei Freunden oder nach dem |
Sport. 2009 ist ein Besorgnis erregender Anteil von 21,3% der | Sport. 2009 ist ein Besorgnis erregender Anteil von 21,3% der |
Personen, die von einem Gaststättenbetrieb kamen, positiv getestet | Personen, die von einem Gaststättenbetrieb kamen, positiv getestet |
worden. Der Anteil ist kleiner in Bezug auf Fahrer auf dem Heimweg von | worden. Der Anteil ist kleiner in Bezug auf Fahrer auf dem Heimweg von |
einer Feier oder einer Diskothek (14,9%), doch hatten die meisten der | einer Feier oder einer Diskothek (14,9%), doch hatten die meisten der |
positiv Getesteten viel getrunken (12,7% mit über 0,35 mg/l). | positiv Getesteten viel getrunken (12,7% mit über 0,35 mg/l). |
Daraus ergibt sich die Schlussfolgerung, dass der Anteil der unter | Daraus ergibt sich die Schlussfolgerung, dass der Anteil der unter |
Alkoholeinfluss fahrenden Fahrer nachts höher als tagsüber ist und | Alkoholeinfluss fahrenden Fahrer nachts höher als tagsüber ist und |
dass er am Wochenende höher als während der Woche ist. Ferner erweist | dass er am Wochenende höher als während der Woche ist. Ferner erweist |
sich, dass 21,3% der von einem Gaststättenbetrieb zurückkehrenden | sich, dass 21,3% der von einem Gaststättenbetrieb zurückkehrenden |
Fahrer unter Alkoholeinfluss stehen, während dies bei 14,9% der von | Fahrer unter Alkoholeinfluss stehen, während dies bei 14,9% der von |
einer Feier heimkehrenden Fahrer der Fall ist. | einer Feier heimkehrenden Fahrer der Fall ist. |
Wenn man einen Vergleich mit der vorigen Verhaltensmessung in Bezug | Wenn man einen Vergleich mit der vorigen Verhaltensmessung in Bezug |
auf Alkohol am Steuer von 2007 anstellt, muss man die beunruhigende | auf Alkohol am Steuer von 2007 anstellt, muss man die beunruhigende |
Feststellung machen, dass die Anzahl der Fahrer unter Alkoholeinfluss | Feststellung machen, dass die Anzahl der Fahrer unter Alkoholeinfluss |
in den Nächten der Wochenenden und in den Nächten der Wochentage | in den Nächten der Wochenenden und in den Nächten der Wochentage |
gestiegen ist. | gestiegen ist. |
Die Kriminalpolitik ist ein wichtiges Instrument zur Bekämpfung von | Die Kriminalpolitik ist ein wichtiges Instrument zur Bekämpfung von |
Alkohol am Steuer. Auf nicht selektive Weise durchgeführte sichtbare | Alkohol am Steuer. Auf nicht selektive Weise durchgeführte sichtbare |
und zielgerichtete Kontrollen tragen dazu bei, das Problem der | und zielgerichtete Kontrollen tragen dazu bei, das Problem der |
Unsicherheit einzudämmen. | Unsicherheit einzudämmen. |
Anlage 2 zum Ministeriellen Rundschreiben vom 22. November 2010 über | Anlage 2 zum Ministeriellen Rundschreiben vom 22. November 2010 über |
die Kampagne für Verkehrssicherheit "Alkohol am Steuer - BOB" | die Kampagne für Verkehrssicherheit "Alkohol am Steuer - BOB" |
Mögliche Folgen bei Feststellung von Alkohol am Steuer | Mögliche Folgen bei Feststellung von Alkohol am Steuer |
Bei einer Alkoholvergiftung von 0,22 bis 0,35 mg/l ausgeatmeter | Bei einer Alkoholvergiftung von 0,22 bis 0,35 mg/l ausgeatmeter |
Alveolarluft erfolgt eine sofortige Erhebung in Höhe von 137,5 Euro. | Alveolarluft erfolgt eine sofortige Erhebung in Höhe von 137,5 Euro. |
Ein gleicher Betrag wird als Vergleich vorgeschlagen, wenn eine | Ein gleicher Betrag wird als Vergleich vorgeschlagen, wenn eine |
Blutanalyse eine gleichwertige Vergiftung von 0,5 bis 0,8 g/l Blut | Blutanalyse eine gleichwertige Vergiftung von 0,5 bis 0,8 g/l Blut |
ergibt. | ergibt. |
Wird der sofortigen Erhebung nicht nachgekommen oder wird eine | Wird der sofortigen Erhebung nicht nachgekommen oder wird eine |
Alkoholkonzentration festgestellt, die gleich oder höher als 0,35 mg/l | Alkoholkonzentration festgestellt, die gleich oder höher als 0,35 mg/l |
ist, schlägt der Prokurator des Königs einen Vergleich in Höhe von 550 | ist, schlägt der Prokurator des Königs einen Vergleich in Höhe von 550 |
Euro vor. | Euro vor. |
Bei einer Ablehnung der vorgeschlagenen Vergleiche kommt es nahezu | Bei einer Ablehnung der vorgeschlagenen Vergleiche kommt es nahezu |
immer zu einer Strafverfolgung vor dem Polizeigericht. | immer zu einer Strafverfolgung vor dem Polizeigericht. |
Personen, die eine Alkoholkonzentration von mindestens 0,65 mg/l in | Personen, die eine Alkoholkonzentration von mindestens 0,65 mg/l in |
der Alveolarluft (1,5 g/l Blut) aufweisen, werden in der Regel stets | der Alveolarluft (1,5 g/l Blut) aufweisen, werden in der Regel stets |
vor das Polizeigericht geladen und unterliegen zudem einem sofortigen | vor das Polizeigericht geladen und unterliegen zudem einem sofortigen |
Führerscheinentzug. | Führerscheinentzug. |